Fachübergreifende Bereiche

Kameras, Lichtquellen und Dokumentation

Neben den High-End-Kameras für die starre und flexible Endoskopie umfasst die Produktpalette auch mobile All-in-One-Lösungen für die Human- und Veterinärmedizin mit integrierter LED-Lichtquelle, LED-Backlight-Monitor und Dokumentationseinheit.
Das Spektrum im Bereich Beleuchtung reicht von XENON-Hochleistungslichtquellen über moderne LED-Lichtquellen bis hin zu mobilen Batterielichtquellen.

Navigation

Ausgeprägte Pathologien, aber auch Vernarbungen und Veränderungen aufgrund von Voroperationen können die korrekte Bestimmung des Operationsortes erheblich erschweren und damit die Qualität des Eingriffs und die Sicherheit des Patienten gefährden.
In solchen Fällen kann eine Unterstützung der räumlichen Orientierung für den Chirurgen von grossem Wert sein. Für den Einsatz in der Hals-, Nasen- Ohrenchirurgie und Schädelbasischirurgie leisten die optischen und elektromagnetischen Navigationssysteme dies in exzellenter Weise.

Fluorescence Imaging

Mit Fluoreszenz-Verfahren kann in der minimal-invasiven Chirurgie visualisiert werden, was unter herkömmlichem Weisslicht nicht sichtbar ist.
Die Bildgebung im nahen Infrarot (NIR) erweitert das Spektrum der Diagnostik und dient der Perfusionsbeurteilung von Organen und Gewebe, der Gallengangsdarstellung sowie der visuellen Unterstützung der Detektion von Lymphknoten. Zum Einsatz kommt hier Indocyaningrün (ICG).
Die Autofluoreszenz (AF) nutzt die endogene Fluoreszenz der Schleimhaut, um maligne Tumore, die in der Schleimhaut entstehen, frühzeitig von benignem Gewebe zu unterscheiden.

OR1

Die Entwicklung der minimal-invasiven Chirurgie in den 1990er Jahren hat das Arbeiten im OP gründlich verändert. Durch die zunehmend komplexeren Technologien wurde aber auch schnell deutlich, dass eine optimale Nutzung dieser neuen Verfahren mit den vorhandenen OP-Arbeitsplätzen nicht möglich war.
Mit dem integrierten OP-Saal OR1™ hat KARL STORZ Ende der 90er Jahre eine Lösung für dieses Problem entwickelt, die seither den Stand der Technik definiert. Effiziente und intuitive Bedienung, einfache Datenerfassung und Dokumentation und ungehinderter Datenaustausch innerhalb und ausserhalb des OPs bilden das magische Dreieck, das dem Begriff Ergonomie einen neuen Inhalt gibt. Das gesamte OP-Umfeld – endoskopische Geräte, Video- und Datenquellen, aber auch Peripheriegeräte wie der OP-Tisch oder die Deckenbeleuchtung – ist konsequent auf den Bediener zugeschnitten und kann von einer zentralen Stelle im Sterilbereich gesteuert werden. Umfassende Möglichkeiten für Telekonferenzen, Telechirurgie oder Lehrveranstaltungen sind durch die umfangreiche audio-visuelle Vernetzung und Einbindung des OPs in bestehende Krankenhaus-Informationssysteme problemlos möglich. OR1™ kann in einem OP ungeahnte Synergieeffekte freisetzen und so die Effizienz einer Klinik deutlich verbessern.